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Auf den folgenden Seiten finden Sie aktuelle Informationen rund um das Unternehmen RÖHRIG granit®. Benötigen Sie Bildmaterial oder Texte zu unserer Firma, sprechen Sie uns bitte an.

Der Steinbruch als Refugium

Sommertour der Grünen
Geschäfstfüher: Marco Röhrig (Zweiter von rechts) führt die Grünen durch den Steinbruch. Foto: Dagmar Jährling
 

SOMMERTOUR Die Grünen besuchen Röhrig Granit / Firma setzt sich für bedrohte Tiere ein 

SONDERBACH - „Nicht in den Mengen, sondern in der Wertschöpfung, in der Nische wollen wir wachsen.“ So umreißt Marco Röhrig mit wenigen Worten eines der Unternehmenskonzepte der Granitwerke in Sonderbach. Der Geschäftsführer will das Familienunternehmen auf eine Art und Weise führen, die zeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg und Nachhaltigkeit, dass Produktion und Naturschutz eben doch in Einklang zu bringen sind. Das Unternehmen hat in dieser Beziehung eine Vorreiterrolle in der Branche. 

Davon beeindruckt zeigten sich am Dienstag Moritz Müller, der Bergsträßer Bundestagskandidat von Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher Matthias Schimpf und die beiden Heppenheimer Grünen-Politiker Anna-Lena Groh und Norbert Saal, die im Rahmen ihrer Sommertour im Sonderbacher Steinbruch zu Gast waren.

GRANIT RÖHRIG
86 Angestellte hat Granit Röhrig, 15 von ihnen
arbeiten im Lampertheimer Werk.
Insgesamt sieben Azubis gibt es in den
Bereichen Industriekaufmann,
Industriemechaniker und
Aufbereitungsmechaniker.
Röhrig exportiert seine Granit-Produkte
bis nach Russland
und auch in den arabischen Raum.
Die Firma unterstützt etliche
Vereine in der Region,
stellt unter anderem auch das
Haus der Vereine zur Verfügung. (rid)

Die Politiker suchen derzeit den Dialog mit inhabergeführten Betrieben der Region, wollen nach eigenen Worten auch erfahren, was die Unternehmer zu politischen Themen zu sagen haben. Neben Marco Röhrig nahmen für das Granitwerk der kaufmännische Leiter Horst Gottmann, der technische Leiter Stefan Koob sowie die für Umwelt- und Naturschutz zuständige Doris Heller an der Gesprächsrunde teil.

Eine Rundfahrt über das weitläufige Gelände des Steinbruches vermittelte den Gästen ein eindrucksvolles Bild: Riesige Maschinen und Fahrzeuge, die Gestein abbauten und transportierten, doch immer wieder auch kleine Refugien für Tiere aller Art. Ein Steinbruch, so lernte man, sei ein Lebensraum für bedrohte Tierarten wie etwa Uhu, Wanderfalke und insbesondere die Gelbbauchunke. In Zusammenarbeit mit dem Nabu werde alles getan, um den seltenen Tieren eine artgerechte Heimat zu geben, Brut- und Laicherfolge zeigen Röhrig zufolge seit vielen Jahren, dass man es richtig macht.

Drei-Schicht-Betrieb im Werk Lampertheim

Zurück am Firmensitz informierte der Geschäftsführer die Gäste über die Geschichte des Familienunternehmens und die Schwerpunkte der Produktion. Nicht nur im Steinbruch in Sonderbach wird produziert, auch im Werk in Lampertheim. Dort darf in drei Schichten gearbeitet werden, während die Betriebszeiten im Heppenheimer Stadtteil auf die Zeiten zwischen 6 und 22 Uhr beschränkt sind. Das Gelände befindet sich inmitten eines Landschaftsschutzgebietes. Ein Betrieb wie das Granitwerk, so Marco Röhrig, stehe und falle mit einer vernünftigen Werkszufahrt. Ohne den Bau der Werkstraße anno 1997 „hätte die Firma keine Zukunft gehabt“. Genau das sei einer der Gründe, warum es immer weniger Steinbrüche in der hiesigen Region gebe. So wenige sogar, dass es mittlerweile zu Rohstoffengpässen käme und Materialien von weit her antransportiert werden müssten.

Doch auch Marco Röhrig hatte seinerseits Fragen an die Politiker: Woran es denn liege, dass die Partei so an Stimmen eingebüßt hätte in den vergangenen Jahren? Hier waren die grünen Politiker durchaus selbstkritisch, sprachen von verpassten Chancen, falschen Personen und Inhalten. Dabei sei man eine „moderne Bürgerrechtspartei“ , die für soziale Verantwortung stehe und viel zu einer positiven Veränderung im Land beitragen könnte. Man sei keine „Belehrungspartei“, so Schimpf. Müller, mit 25 Jahren mit Abstand der Jüngste auf der Liste, sieht auch eine Überalterung als Problem an. Kritisiert wurde von den Politikern nicht zuletzt der immer größer werdende Einfluss der sozialen Netzwerke auf die politische Meinungsbildung.

Aktuelle Themen wie der Diesel- oder der Eier-Skandal seien typisch grüne Themen, betont Schimpf. Auch für globale Probleme sei Nachhaltigkeit oft die Lösung. Denn die Kriege der Gegenwart hätten ihre Ursachen oft in Handelsstreitigkeiten, seien Ressourcenkriege. „Für unseren Wohlstand beuten wir andere aus“, gibt Schimpf zu bedenken. Es entstünden Fluchtbewegungen. Selbstverständlich könnten Deutschland und Europa nicht alle Menschen, die weltweit auf der Flucht seien, aufnehmen.

Zum Artikel: http://www.echo-online.de/lokales/bergstrasse/heppenheim/der-steinbruch-als-refugium_18114035.htm

 
 
 
 

Schwalben für Sonderbach

 Schwalbenprojekt 1
Unter dem Titel „Schwalben für Sonderbach“ veranstaltete die Firma RÖHRIG granit® in Kooperation mit dem NABU ein Mitmachprojekt für das ganze Dorf Sonderbach. Das Programm startete mit einem Themenabend rund um unsere heimischen Schwalben, deren biologische Besonderheiten und Nistgewohnheiten, Verbreitungsgebiete und den Gefährdungsstatus. An dem Abend informierten sich rund 60 interessierte Sonderbacher Bürger über ihre Möglichkeiten, unseren rückgängigen Schwalbenpopulationen zu Aufwind zu verhelfen. Ihnen wurde außerdem die Möglichkeit geboten, Mehlschwalbennester zu bestellen, die im Nachgang des Projekts dann von der freiwilligen Feuerwehr Sonderbach im Rahmen einer Drehleiterübung aufgehängt wurden. Den Höhepunkt des Schwalbenprojekts bildete ein zweitägiger Ferien-Workshop für Sonderbacher Kinder und Mitglieder der NABU-Kindergruppe von 7 bis 13 Jahren. In diesen zwei Tagen lernten die Kinder allerhand Wissenswertes über unsere Schwalben und erfassten die vorhandenen Schwalbennester in Sonderbach. Schwalbenprojekt 2Ein Besuch beim Bauern Bitsch, der in seinen Kuhställen einige bewohnte Rauchschwalbennester hat. Tatsächlich schauten auch ein paar Küken neugierig über den Nestrand und den Kindern entgegen. Die Stallschwalben sind an Menschen gewöhnt und störten sich nur wenig an den entzückten Kindern. Begeisterung lösten aber nicht nur die Schwalben aus – auch der Schweinestall war ein sehenswertes Highlight und die Kinder wurden nicht müde, die Ferkel zu streicheln. Die fleißigen Hände fertigten außerdem Schwalbennester aus einem Gips-Hanfhäcksel-Gemisch an, um die flotten Flieger bei der Wohnungssuche zu unterstützen, denen in unserer aufgeräumten Landschaft vielerorts geeignetes Baumaterial ausgegangen ist. Auch das Mittagessen wurde von den Kindern zum Teil selber zubereitet, die mit großem Eifer Obst und Gemüse für Quarkspeisen schnippelten. Mit Freude bastelten die Kinder Sandbilder aus den farbenfrohen Edelsplitten der Firma, natürlich mit Schwalbenmotiven, und gestalteten ein großes Tuch, welches den durch die Firma RÖHRIG granit® aufgestellten Schwalbenturm zur Einweihung verhüllen sollte. Der Turm fand einen optimalen Aufstellungsort auf dem Hof von Leni und Edmund Bauer, die sich  dankenswerter Weise bereit erklärten, den Platz zur Verfügung zu stellen. Schwalbenprojekt 3Die Einweihung haben Bürgermeister Rainer Burelbach und Ortsvorsteher Anton Gölz persönlich vorgenommen. Mit vereinten Kräften befreiten die Kinder den Turm dann von dem nassen Tuch und gaben die 30 Mehlschwalbennester für die geflügelten Glücksbringer frei, die in den vergangenen Tagen die neuen Wohnungen bereits inspizierten und im nächsten Jahr hoffentlich beziehen werden. Abschluss des Projekts war das Schwalbenfest, das von allen Aktiven und insgesamt 80 Gästen gefeiert wurde. Die Kids erhielten hier die Möglichkeit, die Workshop-Ergebnisse zu präsentieren und natürlich kam auch das leibliche Wohl, gerichtet durch die Firma Rettig, nicht zu kurz.
 
 
 
 

Adam Haiser feiert 25jährige Betriebszugehörigkeit

 
Herr Haiser begann im Juli 1992 einst als Schlosser und Muldenkipperfahrer. Im Laufe der Zeit wurde er im Container zur Bedienung unserer Produktionsanlagen eingearbeitet und auch als Dumperfahrer eingesetzt. Herr Haiser führt die Steuerung der Produktionsanlagen sehr gewissenhaft durch und hat in den letzten Jahren schon viele andere Kollegen im Container angelernt und sein Wissen weitergegeben.
Die Geschäftsleitung schätzt ihn als gewissenhaften, höflichen, liebenswerten und hilfsbereiten Mitarbeiter.
Während einer Feierstunde bekam Herr Haiser anerkennende Worte der Geschäftsführung, zwei Urkunden, zwei Tage Sonderurlaub und einen Scheck über ein zusätzliches Monatsgehalt.
 
HP JubiläumHaiser 170807
 
Bild von links: Stefan Koob (technischer Leiter), Marco Röhrig (Geschäftsführer), Adam Haiser (Jubilar), Horst Gottmann (kaufmännischer Leiter), Berthold Keil (Betriebsleiter Heppenheim)
 

Neue Auszubildende ab 01.08.2017

 
Wir begrüßen recht herzlich unsere neue Auszubildende in der Verwaltung, Frau Katharina Karlé, die den Beruf der Industriekauffrau lernen wird. Das Team der Fa. RÖHRIG granit wünscht Katharina einen guten Start, maximalen Erfolg und eine tolle Ausbildung in unserem Hause. 
 
 
HP Begrüßungsbild Karlé
 
Bild von links: Horst Gottmann (kaufmännischer Leiter), Jovita Röhrig (Assistentin der Geschäftsführung), Katharina Karlé (Auszubildende), Claudia Leißler (Personalabteilung, Ausbilderin)
 
 

Uhu Wanderung am 17.02.2017

Uhu Wanderung1Bereits zum zweiten Mal veranstaltete der NABU Bergstraße in diesem Jahr eine Uhu-Wanderung vom Parkplatz Hölzerne Hand bis in den Steinbruch Gehrenberg. Auch in diesem Jahr lockte die Aussicht darauf, unsere größte Eule, den europäischen Uhu, einmal live zu erleben an die 80 Teilnehmer in die winterliche Natur. 

Uhu Wanderun2

Die Experten vom NABU starteten die Wanderung mit anschaulichen Erläuterungen zu den nächtlichen Jägern. So konnten die Teilnehmer verschiedenen Eulenrufen lauschen, anhand der mitgebrachten Exponate die ausgesprochen scharfen Krallen und die dazu im Gegensatz stehenden sehr weichen Federn, die den lautlosen Flug der Eulen ermöglichen, berühren, sowie die Ausmaße eines ausgewachsenen Uhus mittels einer ausgesägten Silhouette bestaunen.

Gestärkt mit Glühwein, Apfelpunsch und Laugenstückchen begab sich die Gesellschaft dann auf leisen Sohlen auf die Wanderung. Leider war es nur den vordersten Teilnehmern der Prozession vergönnt, die beeindruckenden Balzrufe des Uhus zu hören, dann hüllte er sich angesichts der großen Menschenmenge in Schweigen.
Uhu Wanderun3

Dennoch gab es im Steinbruch einen Uhu zu bestaunen: ein Exponat, in jagdlicher Pose mit einem Kaninchen in den Fängen, starrte die Besucher mit großen Augen an.

Den Rückweg durch den mittlerweile dunkel gewordenen Wald beleuchteten die teilnehmenden Kinder mit Fackeln und erzeugten eine abenteuerlich-romantische Stimmung.

Gelbbauchunkenexkursion am 03.06.2017

Gelbbauchunkenexkursion3

Bereits zum vierten Mal öffnete die Firma Röhrig granit ihre Tore und informierte, in Kooperation mit dem NABU Bergstraße, ein interessiertes Publikum über die im Steinbruch vorkommende seltene Gelbbauchunke und die für sie angestrengten Schutzmaßnahmen. Sichtliches Vergnügen bereitete es Dominik Heinz, dem Amphibienbeauftragten des NABU Hessen, in einem anschaulichen Vortrag die Gemeinsamkeiten und Unterschiede unserer heimischen Amphibien zu erläutern. Begeisterung und erstaunte Ausrufe ernteten vor allem die Klangbeiträge in seinem Vortrag. So wurden die flötenden Hochzeitsrufe der Wechselkröte mit dem penetranten Knarren der Kreuzkröte verglichen und amüsant dem Protestruf der männlichen Erdkröten gelauscht, den sie von sich geben, wenn sich Männchen versehentlich ein Männchen krallt um es zu Begatten. GelbbauchunkenexkursionAuf dem Weg zu den Unken hielten wir zunächst nach dem Uhu Ausschau, der sich allerdings bedeckt hielt. Dafür zeigte sich der Wanderfalke, der in diesem Jahr erst spät zu brüten begann, mit lautem Geschrei und eindrucksvollen Flugkünsten. An den Gelbbauchunkenpfützen angekommen, erklärte Dominik Heinz die Schutzmaßnahmen vor Ort, zeigte die faszinierenden Tiere aus nächster Nähe und beschrieb die Erfolge, die das Artenschutzprogramm bereits verzeichnen kann.