August 2018

Monatliches Archiv

Auszeichnung für Sicherheit mit System

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Unsere Berufsgenossenschaft bietet ein Audit für Arbeitsschutzmanagementsysteme an. Da wir seit Jahren einen guten Arbeitsschutz betreiben, war es an der Zeit, dies zu systematisieren und zu strukturieren. Ziel war es, den Arbeitsschutz analog zu unseren Managementsystemen ISO 9000 und EMAS in diese Systeme zu integrieren. Zwei Mitarbeiter unserer Berufsgenossenschaft durchleuchteten unser System und kamen zu einem positiven Bescheid. Am 10. 08. 2018 erfolgte die Übergabe einer Urkunde.

Spaß und Spannung im Feriencamp

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Exponate so weit das Auge reicht: Die Präsentationsmeile beim großen Abschlussfest des Feriencamps von Granit Röhrig ist lang. Staunend laufen Eltern, Geschwister und Ehrengäste herum und bewundern, was die Sieben- bis Zwölfjährigen in den vergangenen fünf Tagen so alles geschaffen haben. Allein beim Anblick der Bilderahmen, Bienenwachskerzen, Nistkästen, Brettspiele und, und, und wird klar: Langeweile gab’s in dieser Woche nicht.

Stellwände mit Fotos dokumentieren, was die Mädchen und Jungen neben dem Basteln alles erlebt haben. Hier sieht man sie mit bunten Helmen und Capes im Besucher-Bergwerk in Schriesheim, „wo es so richtig cool kalt war“, erinnert sich ein Junge angesichts der aktuell herrschenden hohen Temperaturen gern zurück.

Schießen mit Bogen und Blasrohr

Dort eine Momentaufnahme von Kindern im Granitwerk Röhrig in Sonderbach, wo sie strahlend einen Kieshaufen hinunterrutschen und -kugeln.

Friederike schaut über die Schulter: „Ich bin zufrieden. Es war zwar oft sehr warm, aber im Wald war es ganz angenehm. Ich würde sofort noch einmal mitmachen – wenn ich nicht schon zwölf wäre“, bedauert das Mädchen aus Kirschhausen. „Das Bogenschießen war geilomat“, ruft ein Junge und erklärt, dass er auch gelernt hat, mit dem Blasrohr zu schießen. „Da muss man tief Luft holen“, tut er kund und verschwindet.

Auf den Tischen im großen Zelt auf dem Platz hinter dem Haus der Vereine liegen Fragebogen aus. „Was hat Ihnen aus den Erzählungen Ihres Kindes am besten gefallen?“, steht da. „Alles“, fasst eine Mutter zusammen. „Und die Woche mit einem Kind, das müde, zufrieden und ausgeglichen nach Hause kam“, ergänzt eine andere. Viel mehr Lob kann es eigentlich nicht geben.

Lob spendet auch Juniorchef Maro Röhrig allen, die das Camp möglich gemacht haben – angefangen von den Betreuern, überwiegend aus der eigenen Belegschaft, über die beiden Schirmherrinnen, Erste Stadträtin Christine Bender und Stadtverordnetenvorsteherin Susanne Benyr, bis hin zu den verschiedenen Kooperationspartnern und Vereinen. Viel Prominenz ist zum Fest gekommen, sogar Bundestagabgeordneter und Staatssekretär Dr. Michael Meister (CDU) ist da. Und natürlich nicht zu vergessen Birgitt Bauer, die alles wieder einmal so wundervoll organisiert hat. Die Kinder interessieren die „Großkopferten“ derweil gar nicht. Sie sitzen auf dem roten Teppich und warten, dass sie an der Reihe sind. Sie tun das überraschend geduldig und leise. Laut wird es, als Marco Röhrig, ebenso wie Schwester Jovita selbst als Betreuer aktiv, an die Ausflugsfahrten im „Partybus“ erinnert.

„Die Woche war bereichernd, herzlich, freundschaftlich und einzigartig“, fasst Bauer zusammen. Und für die Stadt ist es ein Glück, wenn man ein so sozial engagiertes Unternehmen beherbergen darf, hörte man von verantwortlicher Seite. Der Naturschutzbund (Nabu) freut sich über eine Spende von 2550 Euro aus den Teilnehmergebühren. Umweltbildung wird großgeschrieben im und um den Sonderbacher Steinbruch. Und die Kinder haben allerhand gelernt.

Kinder treten ans Mikro und erzählen

Nach und nach erzählen einige Kinder am Mikro, was sie gebastelt und gewerkt haben. Manche tun das kurz und bündig, andere haben sich akribisch seitenweise Notizen gemacht. „Erst mal guten Abend hier“, begrüßt Thomas cool. Mara und Mia schalten einen Werbeblock für die Firma Röhrig. Einer erklärt detailliert, wie man einst am Otzberg Eisenerz gefördert und daraus Kanonenkugeln gefertigt hat. Und Friederike bedankt sich bei der Firma Rettig, welche die Kinder fünf Tage lang verköstigt hat. „Die sechs Damen sind für uns gar schon um 5 Uhr aufgestanden“, zeigt sie sich beeindruckt.

Und schließlich gibt’s für alle ein leckeres kalt-warmes Büfett: für die Kinder, Eltern, Großeltern, Geschwister, Ehrengäste und Betreuer. Soundman Dirk unterhält mit Musik. Und die Eltern der Kinder, die jeden Tag auf die Frage „Wie war’s?“ mit einem ausführlichen „Gut!“ geantwortet haben, erfahren von endlich mal ein bisschen mehr über das, was so alles abging im Camp.

ALLE ZWEI JAHRE

85 Kinder hatten fünf Tage lang vom frühen Morgen bis zum späten Nachmittag viel Spaß im Feriencamp von Röhrig Granit. Bewerbungen gab es weit über 100. Diejenigen, die nicht dabeisein konnten, bekamen einen Gutschein und dürfen nun im Herbst an einem Tagesworkshop teilnehmen. Und vielleicht sind sie ja beim nächsten Camp wieder mit dabei, das es 2020 geben wird. (rid)

Quelle: Starkenburger Echo