Unkategorisiert

Category

Erster Dialog mit Vertretern der Bürgerinitiative in sachlicher Atmosphäre

By | Unkategorisiert

Firma Röhrig und Bürgerinitiative FSkF sprechen erstmals miteinander über die Steinbrucherweiterung in Richtung Juhöhe

Zum ersten Mal haben sich die Firma Röhrig und die Bürgerinitiative „Für Schutzwald und kleines Felsenmeer“ (FSkF) an einen Tisch gesetzt. Dabei machten sie im Landratsamt ihre Standpunkte zur Erweiterung des Steinbruchs in Richtung Juhöhe deutlich. Beide Seiten sehen es als Schritt in die richtige Richtung – von einer Einigung sind sie aber noch weit entfernt.

„Wir begrüßen diesen Austausch, weil es uns wichtig ist, Vertrauen aufzubauen“, ließ sich Geschäftsführer Marco Röhrig in einer Pressemitteilung zitieren. „Wir schätzen ausdrücklich, dass die Firma Röhrig sich zu diesem Dialog bereit erklärt hat“, erklärte FSkF-Sprecher Cornelius Frank in deren Presseerklärung, „wir stehen hier aber erst am Anfang und sehen noch viel Klärungsbedarf.“ Die Presse war zu dem Termin nicht eingeladen.

BI spricht von starker Verunsicherung

Im Gespräch wurde über die vom Regierungspräsidium Darmstadt erfolgte Ausweisung eines rund 40 Hektar großen Bannwalds von der zukünftigen Abbaugrenze bis zur Ortslage Juhöhe diskutiert. Nach Auffassung der Bürgerinitiative haben die Erfahrungen mit der Abschaffung von Schutzwald zu einer starken Verunsicherung in der Bevölkerung geführt. Nun Bannwald auszuweisen, auch wenn dieser einen höheren Schutzstatus hat, sei laut FSkF „sinnvoll“, jedoch bleiben Zweifel an der Verlässlichkeit. „Vor 25 Jahren haben die Einwohner der Juhöhe auf eine Erklärung von Gerhard Röhrig, den Steinbruch nicht in Richtung Juhöhe auszudehnen und das Gebiet als Schutzwald auszuweisen, vertraut“, so Monika Rapp von der BI. „Auf dieser Basis haben wir eine letztmalige Erweiterung des Steinbruchs im Jahr 2007 mit 4,5 Hektar akzeptiert. Durch das uns erst im Oktober 2018 bekanntgewordene Verfahren zur Erweiterung des Steinbruchs um zusätzliche 6,2 Hektar wurde das über viele Jahre aufgebaute Vertrauen und ein gutes Miteinander zerstört.“

„Wir bedauern es sehr, dass die Bürgerinitiative die Schutzfunktion des Bannwaldes als nicht ausreichend anerkennt“, meint Marco Röhrig. „Wir hingegen sehen mit der jetzigen Bannwaldausweisung den Schutz der Ortslage Juhöhe als gesichert an.“ Der Bannwald sei die höchste Schutzkategorie im Hessischen Waldgesetz. Als „bedauerlich“ bezeichnet es Marco Röhrig, dass die Bürgerinitiative nach wie vor davon spreche, es gebe ein Verfahren, das ihr erst im Oktober 2018 bekanntgemacht worden sei. Richtig sei vielmehr, dass das Unternehmen bislang keinen Antrag nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz beim Regierungspräsidium Darmstadt gestellt habe. Die Antragstellung sei für Sommer 2019 vorgesehen. Marco Röhrig: „Wir haben – entsprechend der gesetzlichen Regelungen – im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung das Projekt zum frühestmöglichen Zeitpunkt bekanntgemacht.“

In dem jetzt beginnenden Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz strebt die BI FSkF weitere Klärungen an. Der Zuspruch für den Erhalt des Schutzwaldes habe in den letzten Wochen weiter zugenommen. „Mit der aktuellen bundesweiten Diskussion zum Thema Klimaschutz ist die Erkenntnis gewachsen, dass der Schutz des Waldes von besonderer Bedeutung ist. Die Menschen sehen, dass die geplante großflächige Steinbrucherweiterung und Waldrodung sich nicht mit dem Klimaschutz und Naturschutz verträgt“, erläutert Monika Rapp. Röhrig sieht es aus der betriebswirtschaftlichen Perspektive. Im Interesse der Mitarbeiter und ihrer Familien sowie vor dem Hintergrund der Versorgungssicherheit in der Region dürfe das Gesamtvorhaben nicht in Frage gestellt werden. „In den vergangenen Jahren wurden vier Steinbrüche in der Region geschlossen“, so der Geschäftsführer. Folglich müssten den Aspekten der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens und der Versorgungssicherheit der Region gebührend Rechnung getragen werden. Forderungen aus den Reihen der Bürgerinitiative zum sozialverträglichen Abbau von Arbeitsplätzen, seien in diesem Zusammenhang nicht hilfreich, meint Röhrig und verspricht: „Ich werde mich für jeden einzelnen Arbeitsplatz im Unternehmen einsetzen.“

Die jetzt begonnenen Gespräche seien ein erster Schritt hier wieder Vertrauen aufzubauen, findet die BI. „Dem Erweiterungsstreben des Steinbruchunternehmens müssen aber wirksame Grenzen gesetzt werden, die auch noch nach 25 Jahren oder 50 Jahren gelten“, hob Cornelius Frank hervor. Dass das Vertrauensverhältnis noch auf ganz wackeligen Beinen steht, verdeutlichte auch Röhrig. Er sei nicht bereit, weiterhin persönliche Angriffe und Diffamierungen einzelner Mitglieder der Bürgerinitiative hinzunehmen. Röhrig: „Sollten derartige Anfeindungen in Zukunft andauern, ist der weitere Austausch mit der Bürgerinitiative in Frage gestellt.“

Quelle: Starkenburger Echo, Ausgabe vom 25.06.2019

RÖHRIGgranit® setzt mit Bannwaldausweisung deutliches Signal

By | Unkategorisiert

Familienunternehmen setzt Gespräche fort – Bundestagsabgeordneter Dr. Meister zu Besuch

12.Juni 2019 – Heppenheim-Sonderbach – RÖHRIGgranit® setzt seine Gespräche mit der Politik fort: Vor wenigen Tagen begrüßte Geschäftsführer Marco Röhrig den Abgeordneten des Bundestagswahlkreises Bergstraße und parlamentarischen Staatsekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Dr. Michael Meister (CDU), am Firmensitz in Sonderbach. Gesprächsthemen waren die Bannwaldausweisung, die Installation einer unabhängigen Dauermessstelle auf der Juhöhe sowie der frühzeitige Dialog mit Anwohnern.

Zu Beginn erläuterte Marco Röhrig die aktuelle Entwicklung des Erweiterungsvorhabens und betonte, dass mit den beiden positiven Beschlüssen des Kreistags und der Regionalversammlung Südhessen nun bereits wichtige Wegmarken zur Sicherung des Standortes erreicht wurden. In einem nächsten Schritt werde der Genehmigungsantrag nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImschG) vorbereitet und voraussichtlich noch vor den Sommerferien beim Regierungspräsidium Darmstadt eingereicht.

Zusätzlich stimmte das Familienunternehmen – als Ergebnis einer Anhörung des Regierungspräsidiums Darmstadt – einer rund 40 Hektar großen Bannwaldausweisung zwischen der geplanten neuen Abbaugrenze und der Wohnbebauung Juhöhe zu. In der Beschlussvorlage der Regionalversammlung Südhessen war zuvor noch von der Ausweisung einer nur 24 Hektar großen Fläche als Bannwald die Rede. Die Kategorie „Bannwald“ ist die höchste Schutzkategorie im Hessischen Waldgesetz. Marco Röhrig führte weiter aus, dass das Unternehmen sich zudem für die Einrichtung einer unabhängigen Dauermessstelle einsetze. „Zwar messen und dokumentieren wir seit über 20 Jahren jede einzelne Sprengung, dennoch würde die Einrichtung einer unabhängigen Messstelle die Glaubwürdigkeit unserer Messungen bestätigen“, so Marco Röhrig. „Um die Unabhängigkeit der Dauermessstelle zu garantieren, müssten die Ergebnisse der Erschütterungswerte zuerst an einen neutralen Sachverständigen weitergeleitet werden“, fügte Dr. Meister hinzu.

Sowohl die Bannwaldausweisung von ca. 40 Hektar als auch die Befürwortung der Einrichtung einer Dauermessstelle sind deutliche Zeichen des Familienunternehmens für die dauerhafte Sicherheit der Anwohner auf der Juhöhe. „Wir lösen unsere Versprechen ein, hören zu und diskutieren über die Anliegen, die an uns herangetragen werden. Wir bleiben bei unserem Standpunkt, dass sich gemeinsam im Dialog die besten Lösungen finden lassen“, machte der Geschäftsführer deutlich.

So betonte auch Dr. Meister die besondere Bedeutung eines sachlichen sowie transparenten Dialoges bei einem solchen Vorhaben, wie einer Steinbrucherweiterung. Mit der Bannwaldausweisung und der unabhängigen Dauermessstelle setzt das Unternehmen vertrauensbildende Maßnahmen in Richtung Nachbarn um.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs betonte Marco Röhrig die Bedeutung von Planungssicherheit für die Zukunft des Betriebes und damit auch für die Sicherung der Arbeitsplätze.

RÖHRIG verständigt sich mit RP Darmstadt auf Bannwaldausweisung

By | Unkategorisiert

RÖHRIGgranit® setzt seine Informationsoffensive im Zusammenhang mit der geplanten Steinbrucherweiterung fort. Am Mittwoch und Donnerstag begrüßte Geschäftsführer Marco Röhrig die Delegationen von SPD (22.05) und CDU (23.05) am Firmensitz in Sonderbach, um über den aktuellen Stand des Verfahrens zu berichten und offene Fragen zu beantworten. Rund 20 Teilnehmer pro Termin zeigten Interesse am aktuellen Erweiterungsvorhaben des Familienunternehmens.
Die SPD Delegation – bestehend aus Abgeordneten der SPD-Kreistagsfraktion Bergstraße und Stadtverordneten der SPD-Fraktion Heppenheim – wurde vom Kreistagsfraktionsvorsitzenden Josef Fiedler und dem Heppenheimer SPD-Vorsitzenden Gerhard Herbert, der auch stellvertretender Vorsitzender der Regionalversammlung Südhessen ist, geleitet. Daneben nahm der Kreisbeigeordnete und Bau- und Umweltdezernent Karsten Krug teil. An der Spitze der CDU-Delegation standen die Stadtverordnetenvorsteherin Susanne Benyr und der Fraktionsvorsitzende Hermann Peter Arnold.
Marco Röhrig erläuterte zunächst, dass mit den beiden positiven Beschlüssen des Kreistags (Neuausweisung des „kleines Felsenmeers“) und der Regionalversammlung Südhessen (Änderung des Regionalplans) die wichtigsten Voraussetzungen für die Einbringung des Genehmigungsantrages erfüllt seien. „Darüber sind wir sehr froh“, so Marco Röhrig. Nunmehr sei das Unternehmen dabei, den Genehmigungsantrag fertigzustellen. Dieser solle „noch vor den Ferien“ beim Regierungspräsidium Darmstadt eingereicht werden.
Mittlerweile seien auch die Gespräche mit dem Regierungspräsidium Darmstadt um die Ausweisung des Bannwalds abgeschlossen. Ergebnis einer Anhörung des Regierungspräsidiums ist, dass nun eine rund 40 ha große Waldfläche zwischen der geplanten neuen Abbaugrenze und der Wohnbebauung Juhöhe als Bannwald ausgewiesen werden soll. Die Kategorie „Bannwald“ ist die höchste Schutzkategorie im Hessischen Waldgesetz. In der Beschlussvorlage der Regionalversammlung Südhessen war noch von der Ausweisung einer 24 ha großen Fläche die Rede. „Wir haben der Ausweisung des Bannwalds auf rund 40 ha zugestimmt, weil wir verstehen, dass der Wunsch nach Sicherheit für die Anwohner auf der Juhöhe von höchster Bedeutung ist. Wir wollen mit unserer Zustimmung auch deutlich machen, dass es unser Interesse als Nachbar ist, gemeinsame Lösungen zu finden und um Vertrauen zu werben“, betonte Marco Röhrig.
Neben der Bannwaldausweisung informierte Marco Röhrig über weitere freiwillige Maßnahmen, die zur Staub- und Lärmminderung im Produktionsbereich ergriffen werden. Darüber hinaus befürwortet er die Einrichtung einer Dauermessstelle auf der Juhöhe, so können unabhängige Messungen durchgeführt werden. Vorgaben für die Messstelle werden durch die Überwachungsbehörde definiert. Die Behörde wird in die Verteilung des Messberichtes mit einbezogen. „Eine solche Messstelle würde dazu beitragen, die Glaubwürdigkeit unserer Messungen zu bestätigen“, so Marco Röhrig wörtlich.
Im weiteren Verlauf des Abends diskutierten die Teilnehmer auch über den Beitrag von RÖHRIGgranit® zur Sicherung der Rohstoffversorgung in der Region und über den Einsatz neuester Sprengtechnik, um die Sprengerschütterungen in den umliegenden Ortschaften auf bisherigem Niveau zu halten. Zudem gab das Unternehmen Einblicke in den Steinbruch als Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt.
Die SPD-Delegation erklärte, sie habe die Einladung zu dieser Informationsveranstaltung ganz bewusst angenommen, um sich aus erster Hand über den neuesten Stand der Aktivitäten zur geplanten Steinbrucherweiterung zu informieren. Josef Fiedler und Gerhard Herbert bekräftigten, dass man aus gutem Grund der Erweiterungsplanung von ca. 6 ha zugestimmt habe, da sowohl die rund 90 Arbeitsplätze im Unternehmen als auch die weitere Rohstoffgewinnung in der Region nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern auch aus verkehrstechnischen und ökologischen und somit auch gesellschaftlich relevanten Gründen für die Allgemeinheit sinnvoll seien. Die SPD habe bisher in allen Gremien auf unterschiedlichen Ebenen – bei der Kreisstadt Heppenheim, im Kreistag Bergstraße und in der Regionalversammlung Südhessen – dem Erweiterungsvorhaben zugestimmt und werde das Projekt auch weiterhin wohlwollend unterstützen.
Der ehemalige Partei – und Fraktionsvorsitzende der CDU Heppenheim, Jürgen Semmler, begrüßte die offene und transparente Vorgehensweise des Unternehmens. Er betonte, dass nicht nur die wirtschaftlichen Interessen betrachtet würden, sondern den einzelnen Schutzgütern mit den geplanten Ausgleichs – und Ersatzmaßnahmen mehr als im gesetzlich erforderlichen Rahmen Rechnung getragen würde. Dies beträfe nicht nur den Landschafts- und Artenschutz, son-dern insbesondere die Belange von Anwohnern und Nachbarn. Mit innovativen Maßnahmen in der Sprengtechnik, lärmmindernden Maßnahmen und der Ausweisung von zusätzlichem Bann-wald zeige das Familienunternehmen auf, dass weitere Beeinträchtigungen ausgeschlossen werden könnten. Semmler abschließend: „Die Ausführungen des Unternehmens haben nicht nur mich, sondern auch alle anderen anwesenden CDU-Politiker überzeugt. Unvermeidbare Eingriffe werden kompensiert, so dass aus Sicht der CDU das Vorhaben Zustimmung findet. Denn neben den Interessen des Unternehmens wird den Belangen der betroffenen Menschen wie auch der Natur in gleichem Maße Rechnung getragen.“
Zum Abschluss betonte Marco Röhrig, dass das Unternehmen auch weiterhin offen und transparent über das weitere Verfahren informieren werde und allen Interessierten für Fragen zur Verfügung stehe. Auch der Dialog mit der Bürgerinitiative komme nun in Gang. Ein erstes Treffen sei für Juni vorgesehen. „Wir freuen uns auf einen sachlichen und konstruktiven Dialog“, so Marco Röhrig abschließend.

Interview mit Marco Röhrig zur aktuellen Entwicklung des Steinbruchvorhabens

By | Unkategorisiert

Herr Röhrig, die Regionalversammlung Südhessen hat am 12. April 2019 einem Abweichungsbeschluss des Regionalplans zugestimmt. Was bedeutet das für Sie?

Ich freue mich zunächst über das positive Votum der Regionalversammlung, weil damit ein Zeichen gesetzt wurde, dass die heimische Rohstoffversorgung für jeden einzelnen von uns eine hohe Bedeutung hat, wie etwa im Bausektor oder beim Straßenbau. Die Zustimmung der Regionalversammlung ist Voraussetzung für das anstehende Genehmigungsverfahren und daher für unser in der fünften Generation geführtes Familienunternehmen ein wichtiger Schritt in Richtung Standortsicherung.

 

Wie geht es nun für die Firma RÖHRIGgranit® weiter?

Wir werden als nächsten Schritt den Antrag zur Erweiterung des Steinbruchs Gehrenberg beim Regierungspräsidium Darmstadt vorbereiten und diesen vermutlich bis zu den Sommerferien einreichen. Wir sind davon überzeugt, dass mit unserer Planung der Flächenveränderung die beste Lösung geschaffen wird, unser Unternehmen möglichst umweltschonend in die Zukunft zu führen. Zudem können wir die Arbeitsplätze unserer über 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch weitere Arbeitsplätze bei Zulieferern und Kunden somit dauerhaft sichern. Damit leisten wir auch weiterhin einen Beitrag zur Wertschöpfung in der Region.

 

Wie schätzen Sie die Gesamtsituation der Rohstoffversorgung in der Region ein?

In den vergangenen 20 Jahren sind im Umkreis von 20 Kilometern vier Steinbrüche geschlossen worden. Dies führt bereits heute zu einer deutlichen Rohstoffverknappung in der Region. Mit der Rohstoffsicherung des Steinbruchs schaffen wir eine wichtige Basis zum Erhalt der derzeitigen Liefersituation – vor allem in den Regionen Rhein-Main und Rhein-Neckar. Rohstoffimporte können keine gesellschaftlich akzeptable Alternative sein: erhöhte Transportkosten, schlechte Arbeitsbedingungen, mangelhafte Natur- und Umweltschutzauflagen sowie eine deutlich negativere CO2-Bilanz sprechen klar dagegen.

Allein in Südhessen und nur für den Straßenbau sind seit 2010 über 50 Projekte für den Aus- und Neubau von Kreis-, Landes- und Bundesstraßen in Planung. Dafür wurde und wird entsprechend viel Gesteinsmaterial benötigt. Darüber hinaus werden auch viele weitere Bauprojekte realisiert.

Nur durch Recycling lässt sich die Rohstoffversorgung in der Region nicht dauerhaft sichern. Recyclingmaterialien sind derzeit für viele qualitativ hochwertige Anwendungen noch nicht geeignet bzw. zugelassen.

Im Falle eines positiven Genehmigungsbescheids erhalten wir als Unternehmen Planungssicherheit auch für notwendige Investitionen in die Zukunft.

 

Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um die Belastungen von Staub, Lärm und Erschütterungen für die Anwohner zu reduzieren?

Ein wichtiger Aspekt unserer Unternehmensphilosophie ist und bleibt der kontinuierliche Austausch mit Anwohnern und unseren Nachbarn. Wir hören zu und gehen auf die Anliegen, die an uns herangetragen werden, ein. Wie wir es auch seit einigen Monaten in der Öffentlichkeit kommunizieren, wird sich auch für Anwohner und Nachbarn wenig ändern.

Dabei will ich ausdrücklich folgendes betonen.

Erstens: Wir halten nicht nur stets die gesetzlich vorgeschriebenen Anhaltswerte in allen Bereichen ein, sondern liegen bei den Sprengungen sogar weit darunter.

Zweitens: Wir haben ein Staubmanagement System, das wir kontinuierlich optimieren.

Drittens: Auch im Bereich Lärm haben wir schon vieles verbessert. Sollten wir die Genehmigung für die Erweiterung erhalten, und die wirtschaftliche Lage es zulassen, werden wir weitere freiwillige Investitionen und Maßnahmen im Bereich Lärmreduzierung umsetzen.

 

Können Sie das konkretisieren?

Für die Maßnahmen, die wir ergreifen, stehen wir im ständigen Austausch mit Experten sowie Fachbehörden und informieren uns über den neusten Stand der Technik. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um weitere freiwillige Reduktionen von Staub- und Lärmemissionen sowie Erschütterungen durch gezielte Investitionen im Produktionsbereich.

So sind wir bestrebt, die Sprengtechnik fortlaufend zu optimieren, wie etwa mit dem neuesten Equipment im Bereich der elektronischen Zündung. Dies ermöglicht uns auch bei reduziertem Abstand zum Ortsteil Juhöhe insgesamt keine stärkeren Erschütterungen zu erzeugen. Die Reduzierung der Wandhöhen unterstützt dieses Vorhaben zusätzlich. Zudem wird die Sprengausrichtung auf dieser Fläche in Ost – West Richtung gedreht. Durch diese Maßnahmen werden die Belastungen zukünftig auf einem niedrigen Niveau gehalten.

 

Die Thematik der Sprengerschütterungen wird immer wieder aufgegriffen. Wie gehen Sie damit um?

Eine Antwort darauf sind die soeben geschilderten Maßnahmen. Zusätzlich stehen wir im fortwährenden Austausch mit dem Regierungspräsidium Darmstadt. In diesem Zusammenhang halten wir es für sachgerecht und angebracht, dass die Erschütterungsmessungen in Zukunft auch über eine Dauermessstelle erfolgen. Die Einrichtung einer derartigen Messstelle obläge dem RP Darmstadt. Mit ihr könnten unabhängige Messungen sichergestellt werden. Wir werden diese Thematik in unseren Erweiterungsantrag aufnehmen und unsere Zustimmung gegenüber dem RP Darmstadt und den Anwohnern kommunizieren.

 

Der Steinbruch Gehrenberg wird als Ewigkeitslast für zukünftige Generationen betrachtet. Stimmen Sie dem zu?

Steinbrüche sind weit mehr als bloße Eingriffe in die Landschaft. Vielmehr sind sie wertvolle Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen. Das Engagement für ein Mehr an Biodiversität in und um unsere Steinbrüche sowie in der Region, ist für uns nicht nur eine Herzensangelegenheit, sondern auch fester Bestandteil unserer Unternehmenspolitik – und das schon seit Jahrzehnten. Hierfür wurden wir im Übrigen auch schon mehrfach ausgezeichnet. Damit gehören wir zu den Vorreitern in unserer Branche. Nicht zuletzt deshalb bewerten Naturschutzverbände unser Vorhaben positiv. Denn auf den Arealen der Gewinnungsbetriebe entstehen völlig neue Biotopflächen. Hier sind wir seit Jahren mit verschiedenen Projekten und Partnerschaften aktiv, die wir sehr gerne und aus Überzeugung fortsetzen werden.

 

Was unternehmen Sie, um die Sicherheit der Anwohner weiterhin zu gewährleisten?

Viele Gespräche in den letzten Monaten haben uns in unserer Auffassung bestärkt, dass der Wunsch nach Sicherheit an oberster Stelle steht. Dafür haben wir Verständnis, denn Sicherheit ist auch für unser Unternehmen von höchster Bedeutung. Daher haben wir im Rahmen einer Anhörung des RP Darmstadt zugestimmt, dass eine rund 40 ha große Waldfläche zwischen der geplanten neuen Abbaugrenze und der Wohnbebauung Juhöhe als Bannwald ausgewiesen wird. Die Kategorie „Bannwald“ ist die höchste Schutzkategorie im Hessischen Waldgesetz. In der Beschlussvorlage der Regionalversammlung Südhessen war noch von der Ausweisung einer 24 ha großen Fläche die Rede. Wir haben der Ausweisung des Bannwalds auf rund 40 ha zugestimmt, weil wir verstehen, dass der Wunsch nach Sicherheit für die Anwohner auf der Juhöhe von höchster Bedeutung ist. Wir wollen mit unserer Zustimmung auch deutlich machen, dass es unser Interesse als Nachbar ist, gemeinsame Lösungen zu finden und um Vertrauen zu werben. Daher gehen wir mit dieser Entscheidung einen wichtigen Schritt auf die Anwohner der Juhöhe zu und verstehen dies als Signal für ein gutnachbarschaftliches Miteinander.

 

Ihr Schlusswort…

Wir sind nach wie vor an einem konstruktiven und fairen Austausch mit Anwohnern und Nachbarn interessiert und stehen jederzeit für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Denn es liegt nicht zuletzt auch in unserem eigenen Interesse, die Immissionen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten. Wir wollen damit unseren Beitrag für ein gutnachbarschaftliches Miteinander leisten. Hierfür ist uns der Erfahrungsaustausch mit den Anwohnern und Nachbarn sehr willkommen.

Wichtiger Schritt zur Standortsicherung

By | Unkategorisiert

Am Freitag den 12. April gab die Regionalversammlung Südhessen ihre Zustimmung zur Zulassung einer Abweichung des Regionalplans Südhessen.
Die Firma Röhrig granit ® begrüßt die Entscheidung und wird in einem nächsten Schritt einen Antrag auf Erweiterung des Steinbruchs nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImschG) beim Regierungspräsidium Darmstadt stellen.

Der Starkenburger Echo berichtete dazu in der Ausgabe vom Samstag, den 12.04.2019

LEON-Hilfe-Insel bei der Firma Röhrig

By | Unkategorisiert

LEON-Hilfe-Inseln in Heppenheim

Neue Anlaufstelle in Sonderbach Seit Oktober 2010 sind in Heppenheim sogenannte LEON-Hilfe-Inseln eingerichtet. Es handelt sich um ein Projekt der Hessischen Polizei, das es Kindern in Notsituationen ermöglichen soll, überall im Stadtgebiet Anlaufstellen und Hilfe zu finden. Die Hilfe-Inseln sollen Kindern, aber auch Senioren in bedrohlichen oder unangenehmen Situationen Anlaufstellen sein, wenn sie Hilfe benötigen. Besonders geeignet sind Geschäfte und Einrichtungen, die gut erreichbar oder den Kindern bereits bekannt sind. In Zusammenarbeit zwischen Schulen, Kindertageseinrichtungen sowie der örtlichen Polizei und den Jugendverkehrsschulen sollen die Kinder zu ihrer Sicherheit auf dem Schulweg oder in ihrer Freizeit unterstützt werden. Mittlerweile gibt es in Heppenheim 34 Leon-Hilfe-Inseln. Nun konnte mit der RöhrigGranit GmbH ein weiterer Projektpartner gefunden werden. Da das Unternehmen in einem Wander- und Ausflugsgebiet liegt, kann es Zufluchtspunkt für viele Hilfesuchende sein. Das Unternehmen ist aufgrund seiner guten Ausstattung an geschultem Personal und Geräten wie beispielsweise einem Defibrillator in der Lage, auch medizinische Ersthilfe zu leisten. Während der Bürozeiten von 7:00 bis 17:00 Uhr kann man sich an die Mitarbeitenden wenden. Es ist Ziel dieses Projektes, viele Kinderund ältere Mitmenschen in Hessen auf die „LEON-Hilfe-Inseln“ aufmerksam zu machen damit sie in Notsituationen schneller Hilfe finden können. Kinder auf Schulausflügen in Hessischen Kommunen können sicher sein, dass sie überall dort Hilfe finden, wo sie das gelbe Hilfe-Insel-Plakat mit der Sympathiefigur „Leon“ im Schaufenster oder an Türen sehen.

Waldbegehung mit Grünen-Politikern

By | Unkategorisiert

Röhrig granit® informiert offen und transparent über das geplante Erweiterungsvorhaben. Am 11. März fand eine Waldbegehung mit rund 30 Vertreter der Grünen Liste Heppenheim (GLH), des BUND, der Agenda 21 und des Nabu statt. Organisiert wurde das Treffen von Franz Beiwinkel, dem Fraktionsvorsitzenden der GLH. Im Mittelpunkt des Meinungsaustausches standen naturschutzrechtliche Fragen und Folgen der geplanten Erweiterung für Flora und Fauna.

Projektleiter Martin Buschmann erläutert das Erweiterungsprojekt

 

Der Starkenburger Echo berichtete dazu in der Ausgabe vom 13.03.2019: https://www.echo-online.de/lokales/bergstrasse/moerlenbach/naturschutzer-geben-grunes-licht-fur-waldrodung_20012186